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Was ist das ökonomische Prinzip?

Was ist das ökonomische Prinzip?

6. August 2013

Jeder Mensch auf dieser Welt hat Bedürfnisse und auch Wünsche materieller Art, und diese Wünsche sind unbegrenzt. Die Güter und Waren, die diese Wünsche realisieren können, sind es aber nicht. Manches ist vielleicht sogar knapp, nur sehr schwer verfügbar und eben anders als die Wünsche, auch begrenzt. Das hat zur Folge, dass die Unternehmen und Betriebe wirtschaftlich arbeiten müssen, damit viele Wünsche auch befriedigt werden können. Das ökologische Prinzip sollte also nach Möglichkeit in einem optimalen Verhältnis zueinanderstehen.

Der Einsatz und das Ergebnis

Unternehmen müssen so wirtschaftlich produzieren, wie es geben geht und dabei müssen der Mitteleinsatz, der sogenannte Input und das Ergebnis, der Output, sich die Waage halten. Das ist nicht immer möglich, obwohl das ökologische Prinzip im Grunde sehr einfach ist. Das ökologische Prinzip wird in zwei Gruppen unterteilt: Zum einen gibt es das Minimalprinzip und zum anderen gibt es das Maximalprinzip. Was unterscheidet diese beiden Varianten? Ganz einfach, bei der Minimum Variante sollte mit den Mitteln, die vorgegeben werden, ein möglichst geringer Mitteleinsatz erzielt werden, oder anders ausgedrückt, es wird ein Ziel vorgegeben und dieses Ziel muss mit einem geringen Einsatz an Mitteln erreicht werden. Beim Maximumprinzip sieht es ein wenig anders aus. Hier ist der Mitteleinsatz schon vorgegeben und es soll ein möglichst hoher Ertrag erzielt werden. Das Problem, das dabei aber unweigerlich entsteht, ist, dass eine bestimmte Größe, entweder der Mitteleinsatz oder aber der Ertrag festgelegt werden muss. Das klingt jetzt vielleicht ein wenig verwirrend, aber auf diesen beiden Säulen, dem Minimal- und dem Maximalprinzip, ruht die komplette Wirtschaft dieser Welt. Leider hat sich das ökologische Prinzip in den letzten Jahren immer mehr verschoben und nicht alle Menschen auf dieser Welt profitieren auch davon.

Ein paar Beispiele

Das ökologische Prinzip lässt sich vielleicht anhand von Beispielen ein wenig einfacher erklären. Fangen wir einmal mit dem Maximalprinzip an. Mit vorgegebenen Mitteln soll ein maximales Ziel erreicht werden. Wer zum Beispiel 200,- Euro zum Shoppen hat und damit auf der Kö in Düsseldorf einkaufen geht, handelt nicht nach dem ökologischen Maximalprinzip, denn die Kö ist teuer und das Geld wäre sehr schnell weg. Ökologischer wäre es, wenn man mit dem Geld in mehrere günstige Geschäfte geht und möglichst viele Klamotten für das Geld bekommt. Jetzt kommt das Minimalprinzip, was auch gerne das Sparsamkeitsprinzip genannt wird. Hier soll mit geringen Mitteln und wenig Aufwand das bestmögliche Ziel erreicht werden. Nehmen wir einmal an, eine Firma hat 1.000 Mitarbeiter, die im Monat 10.000 Kleider nähen. Weil man aber auch mit 500 Mitarbeitern die 10.000 Kleider nähen kann, werden einfach 500 Mitarbeiter entlassen. Das spart Geld und das Ziel wird trotzdem erreicht. Leider ist das Minimalprinzip heute ein sehr beliebtes ökologisches Ziel und das besonders aus wirtschaftlicher Sicht.

 

Fazit

Es wird kaum möglich sein, ein optimales ökologisches Prinzip zu erreichen, aber man kann zumindest versuchen, das Minimalprinzip zu ändern, denn es gibt viele Möglichkeiten, nach einem gerechten ökologischen Prinzip zu arbeiten und zu leben.