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Wie sollte der perfekte Lebenslauf aussehen?

Wie sollte der perfekte Lebenslauf aussehen?

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Für die Ausbildung, den neuen Job oder für die Bewerbung an einer Universität muss der Lebenslauf perfekt sein, denn schließlich möchten die Uni und auch der potenzielle Arbeitgeber alles über den Bewerber wissen. Es ist nicht ganz so leicht, einen guten Lebenslauf zu verfassen, es gibt einiges zu beachten und es gibt Dinge, die in einem Lebenslauf nichts zu suchen haben.

Welche Daten sollten in einem Lebenslauf vorkommen?

In der Regel lesen Personalchefs eine Bewerbung in nicht einmal drei Minuten. Umso wichtiger ist es, dass der Lebenslauf alle Dinge enthält, die wirklich wichtig sind. Zu diesen relevanten Dingen gehören:

  • Name
  • Anschrift
  • Geburtsdatum und Geburtsort
  • Berufliche Erfahrungen
  • Schulischer Werdegang
  • Besondere Qualifikationen und Kenntnisse
  • Eventuelle Ehrenämter und Hobbys
  • Familienstand
  • Nationalität

Zum perfekten Lebenslauf gehören aber noch andere Dinge, wie zum Beispiel ein Foto, das nach Möglichkeit professionell aufgenommen werden sollte. Sogenannte „Selfies“, die mit der Handykamera geschossen werden, kommen für einen Lebenslauf allerdings nicht infrage. Wichtig ist, dass der Lebenslauf eine klare Struktur aufweist, denn das macht es dem Personalverantwortlichen einfacher, den Lebenslauf zu lesen. Große Zeitsprünge oder auch ungenaue Angaben sollten vermieden werden, und wenn es tatsächlich eine Lücke geben sollte, dann muss diese glaubhaft „gefüllt“ werden. Hier ist es wichtig darauf zu achten, dass sich die Angaben im Lebenslauf auch mit den Angaben decken, die im Anschreiben gemacht werden. Keiner muss im Bezug auf den Lebenslauf lügen, aber es sieht nicht besonders aus, wenn es für eine Zeitspanne von mehreren Jahren keine plausible Erklärung gibt.

Der perfekte Aufbau des Lebenslaufs

Experten streiten sich immer noch darüber, ob ein Lebenslauf einen chronologischen oder einen gegenchronologischen Aufbau haben sollte. Für welche der beiden Varianten man sich letztendlich entscheidet, ist eine Geschmacksfrage. Wer sich für die chronologische Abfolge entscheidet, der beginnt seinen Lebenslauf mit den frühen schulischen und beruflichen Leistungen, bei der gegenchronischen Abfolge geht es genau andersherum. Die gegenchronische Abfolge hat einen großen Vorteil und ist immer dann zu empfehlen, wenn es im bisherigen schulischen und beruflichen Leben viele Daten gibt, die im hinteren Teil des Lebenslaufs ein wenig zu kurz kommen würden. Alle, die viel Berufserfahrungen gesammelt und auch viele zusätzliche Fortbildungen genutzt haben, sind gut beraten, einen sogenannten funktionalen Lebenslauf zu erstellen. Bei dieser Form des Lebenslaufs werden die schulischen Leistungen, die vielleicht umfangreiche berufliche Laufbahn und auch alles Fortbildungen zu Themenblöcken zusammengefasst. Zum Beispiel würden hier alle Nebenjobs und auch die Praktika unter der Rubrik „Praktische Erfahrungen“ zu einem Block zusammengestellt. Dem jeweiligen Personalverantwortlichen wird mit einem funktionalen Lebenslauf ein deutlich besserer Überblick geboten, und er kann sich leichter zurechtfinden. Beliebt ist aber nach wie vor der Lebenslauf in chronologischer Reihenfolge, in dem die Schule und die bisherige Berufserfahrung klar voneinander getrennt sind.

Fazit

Ein perfekter Lebenslauf kann darüber entscheiden, ob es mit dem Job, dem Studienplatz oder mit der Ausbildung auch wirklich klappt. Umso wichtiger ist es, dass mit dem Lebenslauf alles stimmt. Wer sich nicht sicher ist, ob der eigene Lebenslauf auch perfekt in Szene gesetzt wurde, der kann den optimalen Aufbau auch im Internet nachlesen.