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So wichtig ist der Businessplan für Existenzgründer

So wichtig ist der Businessplan für Existenzgründer

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Existenzgründer haben es nicht leicht. Sie müssen unendlich viele Dinge bedenken, sie müssen sich ums Geld kümmern, das in der Regel von der Bank kommt und sie müssen vor allen Dingen einen Businessplan vorweisen, der die Bank von ihrem Vorhaben überzeugt. Ein guter Businessplan ist daher ungemein wichtig, aber wie sollte ein Businessplan im Einzelnen aussehen? Was muss in seinem solchen Plan stehen und für wen ist er eigentlich gedacht?

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By Todd Quackenbush

Für wen ist der Businessplan wichtig?

Wer einen Businessplan für sein geplantes Unternehmen erstellt, der sollte das speziell für einen Ansprechpartner tun – für mögliche Geldgeber. Das können Investoren sein, um sie von der Idee der Existenzgründung zu überzeugen, aber auch die Banken, die dem neuen Unternehmen mit ihrem Geld, also einem Kredit auf die Beine helfen. Sowohl Investoren als auch die Banken handeln nicht aus reiner Menschenfreundlichkeit, wenn sie einen Existenzgründer finanziell unterstützen, sie wollen in erster Linie Geld verdienen. Ein exakter Businessplan ist dazu gedacht, den Geldgeber von einer Geschäftsidee so sehr zu überzeugen, dass er nicht mehr Nein sagen kann.

Die finanzielle Planung eines Unternehmens ist der Hauptteil eines Businessplans und wer Erfolg haben will, der sollte seine Ideen fundiert und transparent vorstellen, damit der Geldgeber sicher sein kann, in was er sein Geld investiert. Keiner hat Geld zu verschenken und kein Investor ist bereit in etwas Geld zu stecken, von dem er nicht zu 100% überzeugt ist. Geplante Produktpreise und Absatzmengen, aber auch die Betriebskosten sind die Bestandteile eines Businessplans, die sehr wichtig sind.

Wie sollte ein Businessplan aufgebaut werden?

Für jeden Businessplan gibt es eine festgelegte Gliederung, die unbedingt eingehalten werden sollte. Beginnen sollte man mit der sogenannten Executive Summary, einer kurzen Zusammenfassung, in der das geplante Unternehmen mit einigen wenigen Sätzen vorgestellt wird. Es folgen die persönlichen Daten wie der Name des Gründers, sein Geburtsdatum und der geplante Name des neuen Unternehmens. Anschließend folgt die genaue Darstellung des Produkts oder auch die Serviceidee.

Ganz wichtig ist der nächste Abschnitt des Businessplans, denn im dritten Teil werden die zukünftigen Kunden vorgestellt und auch eine Beschreibung der Konkurrenzunternehmen sollte nicht fehlen. Im nächsten Abschnitt befasst sich der Businessplan mit der Darstellung der Produktions- oder der Einkaufsplanung. Es folgen die Pläne für den Standort des Unternehmens und auch die Rechtsform wie eine GmbH oder eine GbR müssen in diesem Teil des Businessplans genannt werden. Der folgende Abschnitt ist der wichtigste überhaupt, denn jetzt geht es um die Finanzen. Hier sollte jeder Existenzgründer besonders gründlich sein, denn die Investoren und Banken wollen realistische Zahlen sehen, bevor sie Geld in ein junges Unternehmen investieren.

Zum Schluss folgt der Anhang, zum Beispiel mit Bauplänen oder den Plänen für die Inneneinrichtung eines Geschäfts.

Wer mit seinem Unternehmen erfolgreich sein will, der darf nichts dem Zufall überlassen. Um ein Unternehmen auf sichere Füße zu stellen, ist es sehr wichtig, einen ausgereiften Businessplan zu haben, denn dieser Plan ist so etwas wie eine aussagekräftige Visitenkarte, die das neue Unternehmen nach außen repräsentiert.